Vereinssatzung

Satzung der
Reitsportgemeinschaft Oberwald Weiskirchen e.V.

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen “Reitsportgemeinschaft Oberwald Weiskirchen e.V.“.
  2. Er hat seinen Sitz in 63110 Rodgau – Weiskirchen, Oberwald 1.
  3. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Offenbach eingetragen werden.

§ 2 Zweck und Aufgabe

  1. Der Verein will das Interesse und die Liebe zum Pferd wecken und den Reit- und
    Fahrsport sowie den Turniersport pflegen.
  2. Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes sind:
    a) Belehrung aller Mitglieder über Pferdehaltung und Pferdepflege
    b) Unterricht der Mitglieder im Reiten und Springen
    c) Veranstaltung von Turnieren, um die Leistungsfähigkeit der Reiter und Pferde
    zu prüfen
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung, in der jeweils gültigen Fassung.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins und auch keine sonstigen Zuwendungen.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Dem Verein gehören an:
    a) Aktive Mitglieder
    b) Ehrenmitglieder
  2. Aktive Mitglieder können alle natürlichen Personen werden. Aktive Mitglieder erwerben die Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Verein nach Zustimmung des Vorstands. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  3. Ehrenmitglieder können um die Arbeit des Vereins besonders verdiente Persönlichkeiten werden. Ehrenmitglieder zahlen keinen Mitgliedsbeitrag. Die Ehrenmitgliedschaft wird vom Vorstand verliehen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt:
    a. Durch freiwilligen Austritt. Dieser ist schriftlich dem Vorstand gegenüber zu
    erklären, und zwar unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum
    Jahresende.
    b. Durch Ausschluss. Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat. Dem ausgeschlossenen Mitglied steht das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss binnen eines Monats nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses schriftlich über den Vorstand eingelegt werden. Die nächstfolgende Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
    Sollten von Seiten des ausgeschossenen Mitglieds Dringlichkeitsgründe vorliegen, kann es beim Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung erwirken, wenn dies von 1/3 der wahlberechtigten Mitglieder schriftlich gefordert wird. Die freiwillig ausgeschiedenen und die ausgeschlossenen Mitglieder haben keinen Anspruch auf einen Anteil des Vereinsvermögens.
    c. Durch Tod des Mitglieds.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Der Verein erhebt laufende Mitgliedsbeiträge und eine Aufnahmegebühr.
  2. Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge werden durch den Vorstand festgesetzt.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder des Vereins haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen.
  2. Den Umfang und die Einzelheiten der Benutzung regelt der Vorstand durch Benutzungsordnungen, Reitordnung etc.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet:
    a. Die Satzung des Vereins einzuhalten.
    b. Die Beschlüsse seiner Organe zu befolgen.
    c. Durch tatkräftige Mitarbeit den Verein in der Erreichung seiner Ziele in jeder Weise zu unterstützen.
    d. Die festgesetzten Beiträge rechtzeitig zu bezahlen.
    e. Sämtliche, für den Reit- und Fahrsport erlassenen Bestimmungen, insbesondere die der Leistungsprüfungsordnung LPO und die der Kommission für Pferdeleistungsprüfungen in Hessen LKH einzuhalten.
    f. Die sportliche Ehre des Einzelnen sowie das Ansehen des Vereins zu wahren.
    g. Die Übungsstätten, die sie benutzen, zu erhalten und zu pflegen und sich bei
    eventuellen Reparaturarbeiten zur Verfugung zu stellen.
  4. Schäden, die außerhalb der angesetzten Übungsstunden verursacht werden, und/oder mutwillige Sachbeschädigungen werden auf Kosten des Schädigers beseitigt.
  5. Die Mitglieder sind hinsichtlich ihrer Pferde verpflichtet, stets – auch außerhalb von Turnieren – die Grundsätze des Tierschutzes zu achten, insbesondere:
    a. die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und artgerecht unterzubringen;
    b. den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen;
    c. die Grundsätze artgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h. ein Pferd nicht
    unreiterlich zu behandeln, z.B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand i.S. von § 26 BGB setzt sich zusammen aus dem:
    a. 1. Vorsitzenden
    b. Schatzmeister (Kassierer)
    c. Schriftführer
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Diese Wahl gilt für fünf Jahre.
  3. Der Vorstand kann bestimmte Vorstandsaufgaben einzelnen Mitgliedern übertragen.
  4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, ist der Vorstand
    berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) tritt im ersten Quartal des Jahres, auf Ladung des Vorstandes, zusammen.
  2. Die Einberufung erfolgt schriftlich per Post und/oder elektronisch per E-Mail unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen.
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es der Vorstand für erforderlich erachtet oder von 1/3 der Mitglieder schriftlich beantragt wird.
  4. Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der Teilnehmer beschlussfähig.
  5. Der Mitgliederversammlung obliegt:
    a. die Wahl des Vorstand
    b. die Entlastung des Vorstands
    c. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    d. die Bestellung von zwei Rechnungsprüfern
    e. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
    f. die Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vereins
    g. die Entscheidung über die Berufung gegen Ausschluss von Mitgliedern
  6. Das Verfahren zur Abstimmung bestimmt der Vorstand, sofern nicht ein anderes Verfahren beschlossen wird.
  7. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Dies gilt nicht für Beschlüsse der Satzungsänderung oder der Auflösung des Vereins.
    Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen der 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Maßgeblich sind die abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen zählen bei der Ermittlung der Mehrheit nicht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Eine Stellvertretung ist unzulässig.
  8. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme, sofern es das 18. Lebensjahr erreicht hat.
  9. Ein Antrag auf Satzungsänderung muss 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich bekannt gegeben werden.
  10. Alle übrigen Anträge müssen zwei Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich bekannt gegeben werden, um unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes behandelt werden zu können.

§ 10 Vertretung

Der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister oder ein von ihnen Bevollmächtigter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Beide sind einzelvertretungsberechtigt. Der Schriftführer ist gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt.

§ 11 Niederschriften

Über die Sitzungen des Vorstandes und über die Mitgliederversammlung hat der Vorstand Niederschriften anzufertigen, die von dem Protokollführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen sind.

§ 12 Geschäfts- und Rechnungsjahr

  1. Das Geschäfts- und Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäfts- und Rechnungsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Es endet am 31.12.2005.
  2. Die Einnahme- und Überschuss-Rechnung ist am Ende des Rechnungsjahres zu erstellen. Etwaige Überschüsse dürfen dem Verein nur im Sinne des § 2 der Satzung weiterverwendet werden.
  3. Gewinnausschüttung an Mitglieder oder sonstige Personen sind ausgeschlossen.

§ 13 Funktionen

Sämtliche Funktionen werden ehrenamtlich ausgeübt.

§ 14 Auflösung des Vereins

  1. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine eigens für diesen Zweck einberufene Mitgliederversammlung entscheiden. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der 4/5 Mehrheit der erschienen Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Hessen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden bat.